> Gesamtes Sortiment durchsuchen
Headerbild
Headerbild

CODE OF CONDUCT

Verhaltenskodex der Textil- und Bekleidungsindustrie

Der code of conduct (Verhaltenskodex) ist die Zusammenfassung der wichtigsten Prinzipien, die die Grundlagen schaffen für eine Implementierung von Sozial- und Umweltstandards in den ausländischen Produktionsbetrieben der Textil- und Bekleidungsindustrie im Rahmen der Unternehmens-Ethik und -Verantwortung.

Die Basis für diese vom Unternehmen selbst formulierten Ziele bieten die Richtlinien der UN Charta for Human Rights, der International Labour Organization (ILO) – Konventionen zu Arbeitsbedingungen und Rechten im Arbeitsleben - und die UN Kinderkonvention. Darüber hinaus alle in den jeweiligen Ländern vorhandenen, individuellen Gesetzesrichtlinien und Vorgaben zum Thema.


Hauptkriterien des code of conducts in Bekleidungsunternehmen sind:
  • Einführung von Sozialstandards
  • Einhaltung nationalen Arbeitsrechts
  • Respektierung der Gleichheit, unabhängig von Rasse, Religion, Alter, sozialen Verhältnissen, politischer Einstellung, Geschlecht, sexueller Orientierung oder der Position im Unternehmen.
  • Respektierung der Würde am Arbeitsplatz. Keine Zwangsarbeit, Belästigung, Beschimpfung und/oder körperliche Bestrafung, Lohnkürzungen als Disziplinarmaßnahme sind unzulässig.
  • Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen im Hinblick auf den Umgang mit gesundheitsschädlichen Substanzen sowie der Arbeitssicherheitsbedingungen und Einhaltung der Reglementierung zum Schutz der Umwelt.
  • Verbot von Kinderarbeit
  • Zahlung von Löhnen, die die Lebenshaltungskosten decken sowie die Gewährung aller gesetzlich geregelten Vergünstigungene
  • Reglementierung und Garantie der Höchstarbeitszeit:
    • auf max. 48 Stunden Regelarbeitszeit pro Woche
    • Wöchentliche Arbeitszeit inkl. Überstunden darf max. 60 Stunden erreichen
    • Vergütung von Überstunden
    • Anspruch auf mindestens einen freien Tag pro Woche
  • Recht auf Gründung von Arbeitnehmerorganisationen (Vereinigungsfreiheit und das Recht auf Mitgliedschaft in Gewerkschaften oder anderen arbeitsrechtlichen Organisationen sowie das Recht auf Kollektivverhandlungen im Einklang mit den lokalen Gesetzen).
     

 

Headerbild

Öko-Tex Standard 100

Textiles Vertrauen ist uns wichtig!

Die geprüfte Sicherheit für hautfreundliche Bekleidung und sonstige Textilprodukte ist bei uns von großer Bedeutung. Ein Teil unserer Lieferanten lässt sich daher regelmäßig von dem unabhängigen Institut der internationalen Öko-Tex Gemeinschaft nach Öko-Tex Standard prüfen.

Produktklasseneinteilung

Die Schadstoffprüfungen nach Oeko-Tex® Standard 100 orientieren sich immer am jeweiligen Verwendungszweck der Textilien. Deshalb gilt der Grundsatz: Je intensiver der Hautkontakt eines Textils (und je empfindlicher die Haut), desto höhere humanökologische Anforderungen müssen erfüllt werden.

Entsprechend werden erfolgreich überprüfte Textilprodukte vier unterschiedlichen Produktklassen zugeordnet.

Wichtig für uns sind hierbei die Produktklassen 1 und 2
Öko-Tex Standard 100

Produktklasse 1

Textilien und textile Spielwaren für Babys und Kleinkinder bis zum vollendeten dritten Lebensjahr, z. B. Unterwäsche, Strampler, Bettwäsche, Bettwaren, Stofftiere etc.

Produktklasse 2

Textilien, die bei bestimmungs- gemäßem Gebrauch mit einem großen Teil ihrer Oberfläche direkt mit der Haut in Kontakt kommen, z. B. Unterwäsche, Bettwäsche, Frottierwaren, Hemden, Blusen etc.

 


Headerbild

FairTrade

Textilien mit dem FairTrade-Siegel

Nicht mehr nur in der Lebensmittelindustrie wird der Begriff des "FairTrade" immer wichtiger. Auch in der Textilbranche ist der auf Transparenz, Dialog und Respekt beruhende Ansatz des Handels, der die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte Produzenten und Arbeiter zum Ziel hat, immer weiter verbreitet.

Das FAIRTRADE-Zertifizierungszeichen ist die Garantie von unabhängiger Seite, dass die Baumwolle in diesem Produkt gemäß den internationalen Fairtrade-Standards geprüft ist. Der Kauf von Produkten, die aus zertifizierter Fairtrade-Baumwolle produziert werden, ermöglicht eine Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen von Baumwollproduzenten in Entwicklungsländern und fördert den Umweltschutz.

Das FAIRTRADE-Zeichen garantiert ein faires Geschäft für die Baumwollproduzenten (sozialer und ökonomischer Nutzen: Höheres Einkommen, Entwicklung von Gemeinschaften, Stärkung der Zusammengehörigkeit / Nutzen für die Umwelt: Nachhaltiger Anbau, verringerte Umweltschäden, keine Gentechnik, Diversifizierung des Anbaus), die den Rohstoff anbauen, der in dem mit Fairtrade-Label gekennzeichneten Produkten verwendet wird.

Fairtrade Zertifikat

Informative Links zum Thema "FairTrade" finden Sie z.B. unter:

Headerbild

Keine Textilien für Rechtsradikale!

In der rechtsradikalen und rechtsextremen Szene erfüllt der Handel mit bedruckten Textilien einen zweifachen Zweck: zum einen werden Parolen und Propaganda über Textilien verbreitet, zum anderen dienen die Einnahmen aus diesen Textilien der Finanzierung der "politischen" Arbeit. RALAWISE.DE will an beidem nicht beteiligt sein und beliefert aus diesem Grund keine Kunden aus der rechten Szene.

Nicht alle Kunden lassen sich jedoch über das Internet überprüfen und identifizieren, so dass Hinweise von außen - auch von Mitbewerbern - sehr wichtig und immer wieder Anlass sind, die Belieferung von rechtsradikalen Kunden einzustellen.

Wir wollen den Erhalt dieser Hinweise nicht länger dem Zufall überlassen. Wir rufen daher alle Lieferanten, Veredler und vor allem auch unsere Mitbewerber auf, sich an einem Branchen-Netzwerk zu beteiligen:
Wenn wir gegenseitig Namen uns bekannter rechtsradikaler oder rechtsextremer Abnehmer austauschen und diese nicht beliefern, besteht die berechtigte Hoffnung, die Verbreitung rechtsradikalen oder rechtsextremen Gedankenguts über Textilien zumindest zu erschweren.
Lassen sie uns gemeinsam eine Branchen-Liste der rechtsradikalen Szene erarbeiten.

Netz gegen Nazis

Informative Links zum Thema Rechtsextremismus finden Sie unter:

Headerbild

WRAP: Worldwide Responsible Apparel Production

(Weltweite verantwortungsbewusste Bekleidungsproduktion)

WRAP ist eine unabhängige amerikanische Organisation, die sich die Verbesserung der Arbeitsbedingen in Fabriken der Bekleidungsindustrie zum Ziel gesetzt hat. Zu den WRAP-Standards gehören unter anderem das Verbot von Zwangs- und Kinderarbeit, Verbot von Belästigung oder Missbrauch, Zahlung der gesetzlichen Mindestlöhne einschl. Sozialleistungen, Gewährleistung eines sicheren und gesundheitsverträglichen Arbeitsplatzes. WRAP genießt breite Unterstützung aus der globalen Bekleidungsindustrie, ist aber zur gleichen Zeit unabhängig von der Branche.

Die 12 WRAP-Prinzipien
1. Einhaltung von Gesetzen und Arbeitsstättenverordnung Die Einrichtungen halten Gesetze und Vorschriften an allen Orten ein, an denen sie ihre Tätigkeit ausüben.

2. Verbot von Zwangsarbeit
Die Einrichtungen setzen keine unfreiwillige, erzwungene oder gehandelte Arbeit ein.

3. Verbot von Kinderarbeit
Die Einrichtungen stellen keine Mitarbeiter unter 14 Jahre oder unter dem gesetzliche festgelegten Mindestalter für die vorgeschriebenen Beschäftigung ein oder, falls älter, keinen Arbeitnehmer dessen Arbeitsvertrag die Schulpflicht stören würde.

4. Verbot von Belästigung oder Missbrauch
Die Einrichtungen bieten ein Arbeitsumfeld an, das frei von Aufsichts- oder Mitarbeiterbelästigung oder Missbrauch und in jeder Form frei von körperlicher Züchtigung ist.

5. Ausgleich und Bezüge
Die Einrichtungen zahlen den gesetzlich lokal vorgeschriebenen Mindestlohn, einschließlich aller vorgeschriebenen Löhne, Zulagen und Bezüge.

6. Arbeitszeiten
Alle der geleisteten Arbeitsstunden pro Tag und geleisteten Tage pro Woche dürfen die Begrenzungen des Landesrecht nicht überschreiten. Die Einrichtungen stellen mindestens einen freien Tag in jedem Zeitraum von sieben Tagen zur Verfügung, sofern nicht anders angeordnet um dringende Geschäfte zu erfüllen.

7. Verbot der Diskriminierung
Die Einrichtungen beschäftigen, bezahlen, fördern und kündigen Arbeiter auf Grundlage ihrer Fähigkeit, den Beruf auszuüben anstatt auf der Grundlage persönlicher Eigenschaften oder Überzeugungen.

8. Gesundheit und Sicherheit
Die Einrichtungen bieten eine sichere und gesunde Arbeitsumgebung an. Falls Wohnhäuser für die Arbeiter vorgesehen sind, werden die Einrichtungen sichere und gesunde Wohnungen anbieten.

9. Vereinigungsfreiheit und Recht auf Kollektivverhandlungen
Die Einrichtungen werden die Ausübung des Mitarbeiterrechts auf ihre legitimen Rechte der freien Vereinigung und Tarifverhandlungen anerkennen und respektieren.

10. Umwelt
Die Einrichtungen halten sich an Umwelt-Gesetze, Vorschriften und Normen, die für ihre Tätigkeit zutreffen und beobachten die umweltbewussten Vorgehensweisen an allen Orten, an denen sie tätig sind.

11. Zollvorschriften
Die Einrichtungen haben die geltenden Gesetze einzuhalten und insbesondere die Einführung und Aufrechterhaltung von Programmen mit dem Zoll-Gesetz in Bezug auf illegalen Umschlag von Fertigprodukten zu erfüllen.

12. Sicherheit
Die Einrichtungen sind mit Sicherheitsanlagen ausgestattet um gegen die Einführung von nicht-Frachtgut in ausgehenden Sendungen (z.B. Drogen, Sprengstoff, biologische Gefahrenstoffe und / oder andere Schmuggelware) zu bewachen.

WRAP Zertifikat

Informative Links zum Thema "WRAP" finden Sie z.B. unter: